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Historie

1848
Programm der "Allgemeinen deutschen Arbeiterverbrüderung" sieht neben der politischen und sozialpolitischen Tätigkeit bereits Gründung von Wirtschaftsunternehmen vor. Aus der Notlage der Arbeiter heraus sollte vor allem genossenschaftliche Selbsthilfe zu erträglicheren Lebensverhältnissen führen.

1890er
Gründung der Konsumgesellschaft "Produktion" und Gründung der Union-Druckerei und Verlagsanstalt GmbH – die Druckerei der Gewerkschaften.

1912
"Volksfürsorge Gewerkschaftlich-Genossenschaftliche Versicherungs AG" ist das erste von der Genossenschafts- und Gewerkschaftsführung planmäßig vorbereitete und ins Leben gerufene selbstständige Unternehmen.
Mit kostengünstigen Tarifen und verbraucherfreundlichen Dienstleistungen werden Missstände bekämpft und das qualitative Angebot für Arbeiter dauerhaft verbessert.

1919
Gründung der "Sozialen Baubetriebe" wegen katastrophaler Wohnungsnot, die vor allem Bezieher kleinerer Einkommen traf.

1924
Gründung der Bank für Arbeiter, Angestellte und Beamte AG (Arbeiterbank), Gründung der "Büchergilde Gutenberg Verlagsgesellschaft m.b.H.".

1928
Gründung der Beamtenheimstättenwerk – gemeinnützige Bausparkasse für den öffentlichen Dienst GmbH.

1949 "Hamburger Produktion" eröffnet ersten Selbstbedienungsladen - Konsumgenossenschaften sind Vorreiter der Modernisierung.

1953
Gründung des Berufsfortbildungswerks.

1954
Gründung der Wohnungsbaugesellschaft "Neue Heimat". Sie half, die drückende Mangelsituation im Wohnungsbereich rasch zu bewältigen, und trug maßgeblich zur Industrialisierung des Bausektors bei.

1958
Fusion der sechs in den 50ern regional gegründeten Bankunternehmen von Konsumgenossenschaften und Gewerkschaften zur Bank für Gemeinwirtschaft (BfG).

1965 Mit der Gründung der BSV Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG entsteht das erste Spezialinstitut für Sparförderung und Vermögensbildung breiter Bevölkerungsschichten. Mit dieser filiallosen Briefbank im Konsumkreditsektor wird Mitte der 60er Jahre die Grundlage für die spätere DiBa gelegt.

1974
Gründung der Beteiligungsgesellschaft für Gemeinwirtschaft (BGAG) zur Koordination gewerkschaftlicher unternehmerischer Beteiligungen.

1986
BGAG verkauft Aktienmehrheit an BfG Bank an Aachener und Münchener Beteiligungsgesellschaft, 1993 übernimmt Credit Lyonnais die Aktienmehrheit, im Jahr 2000 erwirbt SEB 100% der Aktien an der BfG Bank.
Medien berichten ausführlich über die Krise bei der Neuen Heimat sowie die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der 1974 übernommenen genossenschaftlich co op-Handelskette.

1988
Verkauf der Volksfürsorge an Aachen Münchner Versicherung.

1987/1990
DGB-Bundesvorstand und DGB-Bundeskongress beschließen Rückzug aus unternehmerischer Wohnungswirtschaft und vollständigen Ausstieg aus der Gemeinwirtschaft. BGAG wandelt sich von Holdinggesellschaft gemeinwirtschaftlicher Unternehmen zu gewerkschaftlicher Vermögensverwaltungsgesellschaft, zur Dienstleistungsholding der Gewerkschaften.

1994
Die 1965 gegründete BSV wird zur "Allgemeine Deutsche Direktbank"; sie geht 1998 eine strategische Partnerschaft mit der niederländischen Allfinanzgruppe ING ein, die die Mehrheit an der DiBa im Jahr 2000 erwirbt.

Dezember 2004/Februar 2005
Dr. Helmut Balthasar und Norbert Massfeller werden zu Vorständen der BGAG berufen, um die BGAG bei der Fokussierung auf die Kernaufgaben gewerkschaftlichen Engagements zu begleiten.

25. Oktober 2005
Verkauf der BHW-Aktien an die Deutsche Postbank AG.

10. November 2005
Verkauf der Anteile an der BauBeCon-Gruppe an Cerberus.

8. Dezember 2005
Verkauf der Aktien an der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden AG (AHBR) an Lone Star.

Dezember 2006
Verkauf eines bundesweiten Immobilienportfolios mit Gewerbeimmobilien.

  
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